Slumbeauties mit blonden Perücken, tanzende Kinder, Pistolensalven und ein zorniger Mann im Affenkostüm. Da haben sich GO! GO! GORILLO was einfallen lassen!

GO! GO! GORILLO bezeichnen sich selbst als die King Kongs des Rock’n’Rolls. So scheint es auch nicht weit hergeholt zu sein, dass ihr erstes Album genau diesen Titel trägt. Die Musik der Band kann man wohl am ehesten dem Hard Rock unterordnen, auch wenn die Herren ihre Kunst selber möglicherweise lieber als „Brutal Boogie“ bezeichnen. Ihren ersten Auftritt hat das Quartett übrigens 2011 im Shelter in Wien bestritten. Seitdem hat sich jede Menge getan und GO! GO! GORILLO haben einen Haufen Gigs im In- und Ausland über die Bühne gebracht.

King Kong Loves The Blonde One

Zum ersten full-length Album muss natürlich auch ein anständiges Video her und GO! GO! GORILLO haben niemand anderen als Isaac Nabwana damit beauftragt. Isaac ist ein Filmemacher aus der ugandischen Hauptstadt Kampala. Er ist der Hauptverantwortliche dafür, dass sich aus „Wakaliga“, dem Slum dieser Stadt, eine erfolgreiche Low Budget Filmindustrie mit dem klingenden Namen „Wakaliwood“ entwickelt hat. Isaac Nabwana hat u.a mit seinem Film „Who Killed Captain Alex“ für internationales Aufsehen gesorgt und wird beispielsweise von den Kollegen der HUFFINGTON POST als „Der Quentin Tarantino von Uganda“ bezeichnet.

 „Der afrikanische Filmemacher hatte sich Mitte des Jahres daran gemacht ein Video für uns zu drehen. Für den Song „King Kong Loves The Blonde One“, hat Nabwana alle Register seines Könnens gezogen und interpretiert die Story des gigantischen Affen auf seine Art und Weise: traditionelle ugandische Musikinstrumente als Maschinengewehre, Slumbeauties mit blonden Perücken, tanzende Kinder und Pistolensalven, ein zorniger Mann im Affenkostüm, der durch Wien wütet und billigste Specialeffects. So ein Video hat die heimische Musiklandschaft noch nicht gesehen!”, so die Band.

Und durchaus ist es ein Clip, der heraussticht aus der Masse an Musikvideos, von denen jeden Tag neue hochgeladen werden. Die meisten sind sowieso „Performancevideos“ , die natürlich auch ihren Reiz haben, jedoch bleiben sie kaum im Gedächtnis und ähneln sich doch sehr. GO!GO! GORILLO erregen dagegen mit ihrem thrashigem Musikvideo aus „Wakaliwood“ auf jeden Fall Aufsehen und werden damit länger in den Köpfen der Leute bleiben. Außerdem wird dadurch gleichzeitig die Filmemacherszene aus der Ugandischen Hauptstadt gefördert und bekommt so ein noch breiteres Publikum.

Coole Sache GO! GO! GORILLO.

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