hhanoi mit neuem Video „Maybe Tomorrow“
Songwriting
Arrangement
Technik
Video
3.8STERNE

Das Duo aus Innsbruck hat am 20. Jänner 2017 sein neues Album „the unspoilt bitterness of youth is slowly fading away“ veröffentlicht. Passend dazu gibt es auch das Video zum Song „Maybe Tomorrow“.

hhanoi wurde als Singer/Songwriterprojekt im Jahre 2011 gegründet und 2014 zu einem Rockduo mit fixem Tontechniker umgeformt. Diese ungewöhnliche Besetzung erklärt die immer noch etwas exzentrisch anmutenden Livegigs von Hans Hauser und Lucas Geiler. Selbst bezeichnen die Künstler ihre Musik als Groove Grunge. Im Frühling sind die drei nun wieder auf Tour, um das aktuelle Album zu promoten. Neben den mitreißenden Rockshows werden sie auch dieses Jahr bei einigen Gelegenheiten unplugged zu sehen sein. „The unspoilt bitterness of youth is slowly fading away“, das nun bei seriously records erschienen ist, ist das dritte Album von hhanoi.

Das Video

„Maybe Tomorrow“ reiht sich in die lange Reihe guter Indie Songs mit seinen treibenden Gitarren-Riffs und den spannenden Fills von Lucas Geiler. Ein guter Song, der den fehlenden Bass oder Synths nicht vermissen lässt. Auch zu zweit lässt sich anspruchsvolle Musik produzieren. Das Video mutet schon fast klassisch für ein Alternative Rock Video an. Es sind Szenen zu sehen in denen die beiden Jungs live performen. Die Kamera versucht die Dynamik das Songs einzufangen. Diese Ausschnitte werden mit Szenen überlagert, in denen die Protagonisten in den Röcken von Brautkleidern und einem Ruderleiberl mit Holzhammer und einem Stoftier bewaffnet durch den Nebel ziehen und schließlich in einem Keller enden. An sich eine nette Idee und in dieser Form ist es wohl auch noch nicht gemacht worden. Doch ist diese Art der No-Budget-Videos schon so oft strapaziert worden, dass dieses Video auch nur eine Variation von vielen Promoflix ist, wie man sie auch von anderen Indiebands kennt.

Fazit

Die Single ist wohl durchdacht und durchaus „erwachsen“ produziert, das Video erfüllt genauso seinen Zweck, das Album zu promoten. Eine gute Arbeit, aber nicht unbedingt ein Meilenstein in der Geschichte der österreichischen Indiebands.

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