Mother’s Cake präsentieren The Killer
Song
Sound
Video-Idee
Video-Ästhetik
4.4Sterne

Die Speerspitze des heimischen Progressive Rock ist zurück – mit ihrer Single „The Killer“ und der Ankündigung ihres neuen Albums „No Rhyme No Reason“.

Was auf ihrem letzten Album noch das titelgebende Motto war, gilt weiterhin: „Love The Filth“. Auf der Single und zugleich Albumvorboten „The Killer“ haben Mother’s Cake nichts von ihrem verführerisch dreckigen Sound eingebüßt. Ihre Grundzutaten hat sich die Band erhalten, das Psychedelische, Progressive, den Funk und die musikalische Naturgewalt. Ihre alten Fans werden sie mit „The Killer“ nicht enttäuschen – aber mit Sicherheit neue dazugewinnen. Nach wie vor schaffen Mother’s Cake den Spagat zwischen Härte und Tanzbarkeit wie zurzeit kaum eine andere Band.

you, you gave me everything
you, you gave me blood
you, you showed me many things
you, you brought me pain

Die neue Single klingt düster und brachial – musikalisch wie auch textlich. Außerdem stellt sie unter Beweis, dass die Band einen großartigen James Bond Titeltrack fabrizieren könnte.
Leichte Kost sind Mother’s Cake noch immer nicht. Auch „The Killer“ braucht drei oder vier Durchläufe, bis er sich dem Hörer öffnet und sich voll zu entfalten beginnt. Doch dann geht der Song von Mal zu Mal mehr im Ohr und in sich auf.

Eine visuelle Herzensangelegenheit

Das von Austin Settle und Schlagzeuger Jan Haußels produzierte Musikvideo zu „The Killer“ ist weitgehend schlicht gehalten. Wir schauen dem Trio beim Performen zu, sehen zumeist nur schwarze Silhouetten und Schatten in rotem Licht. Unterbrochen wird die Sequenz von Aufnahmen eines rauchenden Herzens. Bei all der makabren Ästhetik: Hannibal wäre stolz auf Mother’s Cake und ihr Video-Team.

Neues Album – No Rhyme No Reason

Im Zuge der Veröffentlichung von „The Killer“ haben Mother’s Cake den Erscheinungstermin für ihr drittes Studioalbum bekanntgegeben. Am 27. Jänner 2017 soll das elf Songs starke und von Milk+ Frontmann David Furrer produzierte Album „No Rhyme No Reason“ bei ihrem neuen Label Membran erscheinen. Nach dem 2015er Erfolgsalbum „Love The Filth“ soll die neue Scheibe der Band weiteren Erfolg bringen. Dass das momentan schon gut funktioniert, beweist die derzeitige Europa-Tour mit Wolfmother. Für das kommende Jahr soll hierzulande außerdem eine Headliner Tour geplant sein. So werden auch die heimischen Fans in den Live-Genuss von „No Rhyme No Reason“ kommen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.