Oh Wow – Leyya in den 50s
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4.2STERNE

Die neue Leyya Single trägt als Namen ihr eigenes Review – „Oh Wow“.

Die Gewinner des diesjährigen FM4 Award im Zuge der Amadeus Austrian Music Awards haben nach dem großartigen „Zoo“ die zweite Single zu ihrem nahenden zweiten Studioalbum veröffentlicht. Auch „Oh Wow“ ist als Mosaikstein des Pfades von ihrem Debütalbum „Spanish Disco“ hin zu ihrem zweiten Longplayer zu verstehen, verlautbaren Leyya.

So kommt „Oh Wow“ geerdeter, weniger sphärisch daher, als wir es vom Leyya-Sound bislang gewohnt waren, ist dabei jedoch nicht derart eingängig und einen Hauch weniger mitreißend als zuletzt „Zoo“. Erneut wird das Saxofon zu einem wesentlichen Instrument bei Leyya.
Grenzgenial wurde das Lied von Marie Therese Hildenbrandt in Szene gesetzt. Der Zuschauer wird in eine 50er-Jahre-Szenerie entführt, sitzt mit Sophie Lindinger und Marco Kleebauer in einem stilvollen Diner am Tisch, wirft einen Blick in die Tiefen eines klebrig-süßen Milkshakes, begleitet Lindinger samt akkurater Badehaube ins Schwimmbad und Kleebauer auf das Zebramuster seiner Bettdecke. Ein großartige filmische Arbeit – besser hätte der Song nicht visualisiert werden können.

Leyyas zweites Album nach „Spanish Disco“ von 2015 wurde von ihrem Label Las Vegas Records für Jänner 2018 angekündigt. Die Platte wird auf den Namen „Sauna“ hören – man beachte den stimmigen Konnex zum Video zu „Zoo“ – und soll bunter und farbenfroher als der Vorgänger werden.
Noch bis Ende Oktober sind Leyya auf Tour durch das Vereinigte Königreich, Ungarn, Österreich und Deutschland.

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