Sarah Be über die dunkle Seite
Musikalische Leistung
Wiedererkunngswert
Video
Unterhaltungswert
3.4STERNE

Die junge Popsängerin Sarah Be erklärt in neuen Song „Devils And Angels“ warum, man sich manchmal gegen den Himmel und für den Teufel entscheiden muss.

Egal ob internationaler Topstar oder schüchternes Mädchen von nebenan – Mobbingversuche und verbale Attacken können jeden von uns treffen. Gerade in Zeiten, in denen man zu sich selbst finden will und noch nicht genau weiß, wohin der Weg gehen wird, sind solche Erfahrungen schmerzhaft und kosten viel Kraft. Dass sich die 16-jährige Sarah Be von diesen nicht unterkriegen lässt, sondern sich mutig ihnen stellen will, beweist sie in ihrem neuen Song „Devils And Angels„, der am 22. April erschienen ist.

Sarah Be, die den Text zum Song selbst verfasst hat, erklärt, dass ein wenig Egoismus manchmal nicht schaden kann. Sie kennt zwar die „Engelsseite“, die jeder erwartet und die weniger Probleme mit sich bringt, aber um sich selbst treu zu bleiben, nimmt sie gerne hin und wieder die Rolle des Teufels ein. Sie weiß, dass es sich für die eigenen Rechte zu kämpfen lohnt und am Ende nur das zählt, was man wirklich will, nicht, was zum Schluss gut angekommen ist.

Heaven’s where we want to go one day. Doesn’t matter on which road we play.
Set my devils an my angels free.
With them I can be a better me.

Auch einen Rat ihrer Großmutter, der von zu viel Gnade abrät, hat Sarah in die Lyrics eingebaut:

I think of grandma, she taught me well. With too much mercy, you go to hell. I don’t need anyone.

Eingängiger Popsong

Sarah_Be_cover

Cover der neuen Single „Devils And Angels“, © Rhythm & Poetry 2016

Die musikalische Umsetzung der Idee geht gut ins Ohr, da Sarahs angenehme Stimme mit dem schnellen Popsong perfekt harmoniert. Der flotte Rhythmus und der eingängige Text eignen sich perfekt zum Mitsingen und Mitwippen. Wer allerdings auf handgemachte Singer-Songwriter-Musik steht, wird enttäuscht werden. Insgesamt zielt der Song mit seiner Leichtigkeit auf ein begeisterungsfähiges Mainstream-Publikum ab, was allerdings nicht unbedingt negativ gewertet werden muss.

Musikvideo inklusive

Zu der neuen Single hat Sarah Be zeitgleich ein Video veröffentlicht, das leider etwas an eine Schulproduktion erinnert. Gemeinsam mit anderen Mädchen tanzt die junge Wienerin zu ihrem neuen Song. Dabei verkörpert sie in einem schwarzen Outfit mit roter Fliege die Seite des Teufels, während alle anderen Mädchen in weiß auftreten. Insgesamt scheint es dem Video ein wenig an Professionalität zu fehlen, sodass es mit anderen Musikvideoproduktionen nur schwer mithalten kann. Spaß macht der Song allerdings trotzdem! Außerdem steht die junge Künstlerin noch ganz am Anfang ihrer Karriere. Mit gerade einmal 16 Jahren darf ein Musikvideo gerne ein wenig an eine Schulprouktion erinnern.

Auf was sich die Fans noch freuen dürfen

Das Management von Sarah Be verspricht zusätzlich zu kommenden Live-Shows in den nächsten Monaten zwei Feature-Tracks mit Danielle Diaz, das auf dem erfolgreichen Robin Schulz Label „Tonspiel“ erscheinen wird. Wer Sarah Be diesen Sommer live erleben möchte, sollte sich folgende Termine im Kalender rot markieren:

28. April 2016 – Artemis Gala, Wien
30. April 2016 – Schulball Parhamerplatz, Sofiensäle Wien
01. Mai 2016 – BILD-Renntag, Gelsenkirchen
04. Mai 2016 – Popmusic Night 4, Cafe Carina Wien
11. Juni 2016 – Zipfair Festival, Brauerei Zipf
17. Juni 2016 – Jugendfest, Mexikoplatzfest
25. Juni 2016 – Insel der Menschenrechte, Donauinselfest Wien
22. Juli 2016 – Partycipation Festival
23. Juli 2016 – Holifestival Wien
04. August 2016 – Club Punta Arabi, Ibiza
06. August 2016 – Holifestival Linz

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