Seiler & Speer – I was Made
Song
Video-Idee
Video-Produktion
3.7Sterne

In ihrer neuen Videosingle „I was Made“ machen Seiler & Speer einen Streifzug durch die Popgeschichte.

Das Erfolgsduo ist zurück. Seiler & Speer stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums „und weida?“ am 7. April 2016.
Nachdem das ganze Land „Soits Leben“ und „Ham kummst“ erst feierte und anschließend dank der heimischen Mainstream-Radios eine gefühlte Ewigkeit erduldete, gibt es endlich eine neue Single von Seiler & Speer. Die neue Nummer hört auf den Name „I was Made“ und kommt bandtypisch mit einem witzreichen und fein produzierten Video daher.

I was Made

Für den kabarettistischen Einstieg greifen Christoph Seiler und Bernhard Speer auf ihre „hübscheren“ Alter-Egos aus dem Video zu „Ham kummst“ zurück. Es folgt ein Streifzug durch die Historie der Popmusik. Einmal sind Seiler & Speer eine Hair-Metal-Kombo der übelsten 80er Sorte, dann machen sie auf Die Amigos. Als Beatles wirken sie gleichwohl weniger authentisch denn als 90er Boyband. Über ihre Darstellung einer Gangsta-Rapper Formation kann man diskutieren.
Wie schon bei den bisherigen Seiler & Speer Videos stammt auch die Idee zu „I was Made“ aus der Feder des Duos. Und wieder übernahm Bernhard Speer die Regie; zur Seite stand ihm Stephan Zenz.
Die Erfolgsformel ist also erneut vorhanden, und tatsächlich stellt sich das Video zu „I was Made“ in eine Reihe mit seinen Vorgängern. Witzige Idee, gute Umsetzung, tadellose Kameraarbeit, feine Produktion. Doch irgendwas fehlt da doch noch, oder? Achja, die Musik.
Der Song ist eine relativ gleichförmige Power Pop Nummer als „Neuinterpretation“ klassischer Rock’n’Roll Songs, die zwar einen guten Drive hat, aber ansonsten nicht über die Maßen vom Hocker reißt.

Mit „I was Made“ liefern Seiler & Speer zwar eine ganz solide Single, die klangvolle Überraschung, die das Duo zu Anfang seiner Band-Karriere bot, bleibt aber aus. Man darf allerdings nicht vergessen, dass wir hier lediglich den ersten Vorboten für das kommende Album hören. Die Spannung auf „und weida?“ bleibt also groß.

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