Mit Arrival-Departure präsentiert die junge Wiener Rockband She and the Junkies gemeinsam mit donhofer. mehr als nur ein Musikvideo: Arrival-Departure ist ein politik- und gesellschaftskritisches Statement.

arrival_departure

Das stimmige Cover: Arrival Departure – © Pantha R&E

Stößt man zum ersten Mal auf She and the Junkies ist es vor allem die jugendliche Energie der Musik, die einen begeistert. Bei einem zweiten Aufeinandertreffen wird es vor allem das weitblickende Engagement, der Mut zu hinterfragen und zu kritisieren sein, der einen mit Respekt vor den jungen St. Pöltnern erfüllen wird. Die 46. Jubiläum des Kniefalls von Warschau, bei dem der damalige deutsche Bundeskanzler Willy Brandt am 7. Dezember 1970 um Vergebung für die Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs bat, nahmen She and the Junkies als Anlass gemeinsam mit dem Wiener Aktionskünstler donhofer., um ein Statement zur aktuellen Lage in Europa abzugeben.

Arrival-Departure in Berlin, Warschau und Wien

In Berlin, Warschau und Wien führten sie gemeinsam ihre Live-Performance, die sie „War Saw“ nannten, auf. Während die Band, gefangen in einem Eisenkäfig, eingehüllt in Rettungsdecken, ihren Song „Arrival-Departure“ performt, ließ donhofer. die Funken sprühen und befreite die Band aus ihrem Gefängnis. Bereits nach den Aufführungen im Dezember wurde in den heimischen Medien über die aufsehenerregende Aktion berichtet.
„Arrival-Departure“ startet düster und leitet in einen überraschend discolastigen Sound über. Immer wieder wiederholt sich die gleiche unheilbringende Phrase: „There is no way out.“

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.