"The End of All Times" soll Startschuss zu Profikarriere sein
Videoaufnahme
Musik
Sound
Idee
4.0Sterne

Across the Element, eine modern Death-/Hardcore Band aus Wr. Neustadt, will mehr: neben einer EP mit fünf sehr harten Songs haben sie jetzt auch ihr erstes Video namens The End of all Times veröffentlicht. „Was habt ihr vor?“, fragen wir den Bassisten Ralf Stummer:

„Das Video ist vor allem produziert worden, um unsere Musik einem breiteren Publikum auch visuell zugänglich zu machen und jene zu erreichen, die Spaß an harter, direkter Musik haben. Vor allem weil wir praktisch alles selbst produziert haben und vieles nur durch unser persönliches Netzwerk möglich geworden ist, sind wir sehr stolz auf uns. Beim Musikmachen geben wir alles und sind auch ständig auf der Suche nach den perfekten Arrangements unserer Songs und nach Weiterentwicklung unserer Skills. Das neue Video soll ein Startschuss sein, die Band in den professionellen Bereich zu bringen, aber vor allem ist The End of all Times ein Weckruf an unsere heutige so vergängliche Zivilisation.“

Hart, fett & druckvoll

Across the Element gibt es in dieser Form erst seit Mai 2015, entstanden quasi aus einer Fusion der lokal etablierten Bands „2Emily’s Bleeding“ und „Light of Salvation„. Die fünf Mitglieder sind: Kim Slavinjak (Vocals),Thomas Fuchs & Mario Fast (Gitarre), Ralf Stummer (Bass) und Nick Sartorius (Drums). Fünf Songs enthält die EP, die ziemlich brutale moderne Metalgrooves mit eingängigen Hooklines präsentiert, einzuordnen zwischen modern Metal und modern Death-/Hardcore. Soundmäßig haben Across the Element gute Arbeit geleistet: Hart, fett und druckvoll und auch die Effekte klingen amtlich.

Ralf Stummer, (c) Metal Hydra/caption]

Das 4-minütige Video wurde in einer aufgelassen Gießerei in Wiener Neustadt gedreht, welche die Stimmung des Videos sehr gut untermauert. Gute Arbeit leistete auch Birgit Mörtl, die den charismatischen Frontman Kim Slavinjak mittels body-painting geschmackvoll eingefärbt hat. In Kombination mit den düsteren Lichtverhältnissen und der großartigen schauspielerischen Leistung Slavinjaks ist das neue Video schon rein optisch extrem gut gelungen. Und auch musikalisch lässt es nichts zu wünschen übrig: energetische Riffs im Vers und den Zwischenteilen und ein Refrain, der voll einschlägt. Der plötzlichen Harmoniewechsel wirkt einerseits wie ein unerwarteter Vulkanausbruch, passt aber andererseits trotzdem sehr gut in das Songgefüge. Wurde der erste Refrain noch durch einen kurzen Prechorus vorbereitet, verzichtete man beim zweiten gänzlich darauf und ließ ihn stattdessen sofort explodieren. Gut gemacht, Jungs!

[caption id="attachment_27890" align="aligncenter" width="960"] ATE live, (c) Dominik Perchtold

Auch live machen Across the Element eine sehr gute Figur. Schade daher, dass sie (noch) nicht allzu oft zu hören sind, ihre nächsten grösseren Auftritte sind am 28.11 (Triebwerk, Wiener Nuetsdt), am 5. Februar (Escape, Wien), am 25. März (Sub, Wiener Neustadt) und dann am 23. April beim Feel the noise Festival.

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