Sina Khani versucht sich als Sänger. Weird Pop scheint aber seinen Stil nicht ganz zu treffen. Für alle, die gerne alles andere als Mainstream hören wollen.

Sina Khani bezeichnet sich selbst als Ex-Artist und Ex-Comedian. Denn jetzt ist er auf Musik umgestiegen. Ob das so eine gute Idee war, ist jedoch fragwürdig. Wir haben uns seine Debut-Single “Shrek“ angehört und auch das Musikvideo dazu genauestens inspiziert. Er selbst beschreibt das Lied “Shrek“ als eine Art Weird Pop und damit liegt er auch vollkommen richtig.

DER ANFANG und SHREK

Sina ist 32 Jahre alt und wurde im Iran geboren. Aufgewachsen ist er jedoch in Bochum in Deutschland. In seiner ersten Single “Shrek“ hat er ein sehr populäres Thema aufgegriffen. Sina singt in diesem Lied über seine verflossenen Liebschaften und über die Liebe, die er wieder verloren hat. Wenn man das aber nicht weiß und nur das Video sieht, dann wäre man wahrscheinlich nie auch nur auf die Idee gekommen, dass es um Liebe geht. Was auch sehr unklar ist, Sina aber explizit betont hat ist, dass er auch über Eifersucht im Mittleren Osten und Leute wie ihn singt.

DAS VIDEO DAZU

Vorweg muss man sagen, dass die Produktion des Videos einwandfrei ist, die Darstellung und Aufmachung jedoch etwas gewöhnungsbedürftig und merkwürdig. Wie oben schon erwähnt, geht es in diesem Song um Liebe. Wer sich das Video aber ansieht, wird sich wahrscheinlich denken: Was geht denn da ab?! Anfangs wirkt es wie eine Bollywood Nachahmung, dann wechselt der Schauplatz und man sieht Sina Großteils im Mittelpunkt wie er sich durch Gänge und Räume bewegt. Der Aufbau des Videos wirkt auf den ersten Blick nicht wirklich durchdacht und übersichtlich, obwohl es dennoch sehr gut produziert ist. Man merkt auf alle Fälle, dass es professionell aufgezogen wurde.

DIE MUSIK AN SICH

Wie Sina es schon sehr treffend beschrieben hat, nämlich als eine Art Weird-Pop, bleibt nicht mehr viel dazu zu sagen. Obwohl Weird-Pop vielleicht noch etwas untertrieben ist. Den Musikstil zu definieren fällt hier nämlich ein wenig schwer. Der Song startet zwar mit einem sehr einfachen Gitarren-Intro das man durchaus dem Genre Pop zuordnen könnte, wird dann aber bald von Sinas Stimme übertönt. Der Text macht nicht wirklich viel her, da er zu meist nur das gleiche singt und immer wiederholt.“Where is my shrek, I can not see no more.“ Dieses Motiv und diese Zeile ziehen sich durch das ganze Lied und viel anderer Text ist auch nicht zu hören. Auch das musikalische Arrangement ist nicht wirklich the icing on the cake. Sehr einfach gehalten und mit immer wiederkehrenden Elementen ist die Hintergrundmusik des Lieds. Ob es Sinas Absicht war, so anders zu klingen, oder ob er es wirklich cool findet, bleibt dahingestellt. Es wird aber wahrscheinlich nicht dem Geschmack von durchschnittlichen Musikhörern entsprechen. Wenn es sein Ziel war, etwas Anderes und Neuartiges zu schaffen, dann hat er dies wahrlich gekonnt gemeistert. Unter Mainstream fällt er mit dieser Musik jedenfalls keineswegs.

Für alle die jetzt neugiereig geworden sind, hier ist das Video zu „Shrek“:

Foto (c) Sina Khani

Eine Antwort

  1. Sina Khani

    Dear Music News Austria.

    I’m sorry for releasing the song „Shrek“.

    I had been really stressed out about my exams and this merciless girl I was dating at that time, and I just snapped and wrote those lyrics one day. That doesn’t excuse how I sang and how I performed in the music video, and I promise I won’t let it happen again. Next time, I’ll let you know when I’m tense instead of just going to the sound studio like that. You’re a great online music magazine who deserves better, and I hope you can forgive me.

    Eternally yours,
    Sina Khani

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