In den letzten fünf Jahren mauserte sich das Hausarock von der Garagenparty zum Festival-Geheimtipp.

Einen Termin solltet ihr euch im Festival-Kalender rot anstreichen: das Hausarock, das am 26. Juli in Bäckerberg (Oberösterreich) zum 5. Mal über die Bühne geht. Hausarock bedeutet: erstklassige heimische Bands geben einen schönen Sommertag lang alles, und das für einen guten Zweck: heuer wird mit den Einnahmen des Festivals ein Wohnprojekt für Asylwerbende unterstützt. Und das heurige Lineup zergeht auf der Zunge wie Zitroneneis. Aber alles der Reihe nach: die Geschichte dieses sympathischen Festivals ist so bilderbuchreif, dass sie – anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Veranstaltung – zumindest umrissen werden muss.

Von der Garagenparty zum Festival

Oft ist Langeweile die beste Inspiration für grandiose Ideen: und so beschlossen Michi und Clarissa, die Veranstaltungsgründer, eines faden Sommertages, in der Garage ihres Kumpels ein Fest zu organisieren.

Uns war fad, da dachten wir uns: veranstalten wir ein Festival!

Hauser heißt besagter Kollege im Nachnamen und so entstand – in Anspielung auf das doch etwas größer dimensionierte Novarock – das Hausarock. Mit selbstgebastelter Bühne und ganzen zwei Bands (von denen eine am Vortag des Festivals vom Veranstalter gegründet worden war) fand also 2009 das erste Hausarock auf den ‚Stonefields’ (also in Steinfeld) statt. Kurioses Detail: dass er nicht nur Namens- sondern auch Gastgeber der Veranstaltung werden sollte, wusste Kollege Hauser bis unmittelbar vor dem Event selbst nicht. Der erste, spontane Durchgang des Hausarock war ein voller Erfolg und schrie förmlich nach Wiederholung. Der Rest ist Geschichte. Schnell war ein Verein gegründet, Sponsorengelder aufgetrieben, ein Stammpublikum gewonnen. Mit der wachsenden Beliebtheit avancierte das Hausarock von der Garagenparty zum Geheimtipp für Rock-, Elektronik-, und Indie-Fans. Zu den Gästen auf der Hausarock-Bühne zählten unter anderem Elektropopper Viech und Dialekt-Improvisationstalent Manuel Normal. Aber auch die Bilanz des Hausarock als Charity-Event kann sich sehen lassen: so konnten beispielsweise beträchtliche Spenden für das S.O.S.-Kinderdorf gesammelt werden.

Was für ein Lineup, was für eine Party

Die heurige Veranstaltung lockt mit einem Lineup, das einem fünfjährigen Festivaljubiläum mehr als würdig ist: mit den ‚Dream-Poppern’ We Walk Walls (Curiosity doesn’t suit you well), der für den Amadeus-Award nominierten Band Velojet (mit Hits wie Your Side) und den Stonerrock-Newcomern des Jahres: Witchrider (neuer Release I’m Outta Breath). Auflegen wird außerdem – wie die Jahre davor – DJ XiCurry von der Soundküche. Auf die ersten Gäste warten zudem 50 Liter Jubiläums-Freibier. Was begehrt das Herz mehr? Also: Schnell Vorverkaufskarten sichern!

Foto: Hausarock

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