Es ist so weit: Das Lineup für die zwei Tage des Metal On The Hill Festivals ist komplett. Neben internationalen Größen wie Arch Enemy und Satyricon werden auch die heimischen Tuxedoo, Drescher und weitere die Bühnen des Grazer Schlossbergs bespielen.

Am 12. und 13. August 2016 wird der Grazer Schlossberg ordentlich durchgerüttelt – von bis zum Anschlag aufgedrehten Verstärkern und bebenden Schlagzeugrhythmen. Das Metal On The Hill Festival ist in Graz seit langem das erste seiner Art. Napalm Records und die Spielstätten Graz haben sich zusammengetan, um schwermetall-lastige Klänge zurück in die steirische Hauptstadt zu bringen.

Die zwei Veranstaltungsorte könnten nicht besser gewählt sein: Den ersten Tag verbringen Metalfans und Bands im Dom im Berg, einer einzigartigen Location im Inneren des Schlossbergs. Maximal 600 Menschen haben hier Platz, deshalb wird die Festivalatmosphäre eher familiär sein. Am zweiten Tag geht es hinaus in die frische Luft, auf die Kasemattenbühne. Diese besteht schon seit fast 80 Jahren und bietet eine imposante und stimmungsvolle Kulisse. Nachdem wir diesen Sommer dem österreichischen Wetter wohl nicht ganz vertrauen könne, hier noch ein Hinweis: Bei Schlechtwetter bietet ein verschiebbares Dach Schutz.

Der Freitag im Dom im Berg

Der Freitag geht mit den zwei heimischen Acts Rest in Fear und Tuxedoo los. Erstere kommen direkt aus Graz und werden dem hoffentlich schon zahlreich anwesenden Publikum mit ihrem Melodic Death Metal einheizen. Tuxedoo aus Oberösterreich machen dann mit „Alpencore“ weiter. Darunter verstehen die Jungs die Mischung von monströsen Drums und melodischen Riffs, mit brachialen Vocals als Sahnehäubchen oben drauf.

International wird es mit Jinjer, einer female fronted Band aus der Ukraine, weitergehen. Ihr progressiver Metalcore lässt mit spannenden Einflüssen aus diversen Genres aufhorchen. Wie man Funk, Reggae und Jazz mit Metal kombiniert und das Ganze dann auch noch spannend live performt, werden euch Jinjer dann am Metal On The Hill zeigen. Ihr neues Album „King Of Everything“ soll Ende Juli veröffentlicht werden. Demensprechend wird die Setlist sicher einige brandneue Songs beinhalten.

Wieder zurück in die Heimat bringen uns Drescher. Eine Fusion aus Volksmusik und Metal, kann das gut gehen? Mundart und Headbangen, Akkordeon und Metalriffs? Genau die Experimentierfreudigkeit ist das, was Drescher so erfolgreich macht. Sie heben sich von der Masse ab und bringen etwas Neuartiges, das zugleich auch musikalisch qualitativ hochwertig ist. Einen Auftritt beim Wacken Open Air, eine Nominierung für den Amadeus Award, einen Support-Slot auf einer Subway To Sally Tour und viele weitere Erfolge konnten die Niederösterreicher bisher erreichen.

DevilDriver werden am Freitag als Headliner den Abend im Dom im Berg abschließen. Die US-Metalband ist seit 2002 im Geschäft und hat im Mai dieses Jahres nach einer längeren Pause ihr mittlerweile siebtes Studioalbum „Trust No One“ veröffentlicht. Hier ein kurzer Vorgeschmack auf das, was euch von den neuen Songs erwartet:

Der Samstag auf der Kasemattenbühne

Nach ein paar Stunden hoffentlich erholsamen Schlafs wird am Samstag die Kasemattenbühne gerockt. Eröffnet wird Tag zwei wieder von einer heimischen Band, nämlich Darkfall. Die Grazer Thrash/Death Metaller werden auch den schlimmsten Kater vergessen lassen sein und die Lust auf das Headbangen wieder zum Leben erwecken.

Gleich danach sind zwei deutsche Bands am Programm. And Then She Came ist eine Art Projekt der Symphonic-Metal-Band Krypteria, das erst 2016 gegründet wurde. Im Juni wurde das Debütalbum veröffentlicht, das deutlich zeigt, wie sehr sich And Then She Came vom Stil der ursprünglichen Band unterscheidet. Es klingt moderner, vielfältiger und einfach ganz anders als Krypteria. Die zweite deutsche Band ist Mantar, die eigentlich ein Duo ist. Ihr Markenzeichen sind die fließenden Genregrenzen in ihren Songs: Einflüsse von Black- und Doom-Metal vereinigen sich mit Punk.

Moonspell aus Portugal sind eigentlich mit knapp 30 Jahren Bandgeschichte schon alte Hasen in der Metalszene. Die Mitglieder können auf hohe Chartplatzierungen, diverse Festivalauftritte und Touren und ganze zwölf Alben zurückblicken. Aber es ist noch lange nicht Schluss: Gerade sind die Jungs auf der Road To Extinction Tour unterwegs durch Europa und das Metal On The Hill ist als exklusive Österreich-Show auf der Liste.

Noch eine (halb) female fronted Band ist mit Lacuna Coil im Lineup vertreten. Die Vocals der italienischen Metalband teilen sich Cristina Scabbia und Andrea Ferro, unterstützt von den üblichen zwei Gitarren, Bass und Drums. Lacuna Coil lassen sich von italienischen Horrorfilmen beeinflussen, was auch auch in ihren Songs immer wieder gut raus kommt.

Die zwei hochkarätigen Headliner des Samstagabends sind Arch Enemy und Satyricon, die euch sicher allen ein Begriff sind. Viel bleibt nicht mehr zu sagen, außer dass uns Satyricon mit einem exklusiven Set begeistern werden – ihr Album „Nemesis Divina“ wird heuer zehn Jahre alt, deshalb wird das Set der Norweger speziell auf dieses ausgerichtet sein.

Hard Facts

12. und 13. August 2016 in Graz
Freitag im Dom im Berg mit DevilDriver, Drescher und mehr
Samstag auf der Kasemattenbühne mit Arch Enemy, Satyricon und mehr

Achtung: Tickets gibt es nur noch für den zweiten Tag, den 13. August 2016.

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