Das See-Rock 2014 vereint am 1. und 2. August wieder Freunde harter Klänge am Schwarzl.

Ganz im Sinne einer Preview, die ja einen Vorgeschmack auf ein bevorstehendes Event geben soll, erzähl‘ ich euch einfach, wie ich das letztjährige See-Rock am Schwarzl erlebt habe. Also fad geworden ist mir dort definitiv nicht: beim Konzert von Slayer – die sich anscheinend sehr wohl am Schwarzl fühlen und somit auch heuer wieder mit dabei sind – wagte ich mich ganz alleine nach vorne zur Bühne (durch einen glücklichen Zufall hatte ich ein VIP-Ticket und kam den Rockern so wesentlich näher, als die meisten anderen Festivalgäste, die die Acts nur aus weiter Ferne beobachten konnten). Im Nachhinein wäre ich lieber in den hinteren Reihen geblieben, statt mich auf diese waghalsige Tour zu begeben, denn kurz nachdem ich das, für ganz harte Rockerjungs übliche, Herumgeschubse überlebt hatte, verfing ich mich mit meinen Haaren im Nasenpiercing eines Wikinger-ähnlichen, headbangenden Hühnen – der mich nach diesem Vorfall nicht mehr so nett anlächelte. Auf der Flucht gelangte ich versehentlich zu nah an die Bühne und wurde dann, von den ebenfalls nicht sehr fröhlich wirkenden Securities, auf meinen Platz zurückgescheucht. Besser wurde es dann bei den Headlinern Limp Bizkit, die ihre besten Tage zwar auch schon hinter sich haben, aber es schafften, das Publikum mit ihren Klassikern wie „Rollin’“ oder „My Way“ auf eine kleine Zeitreise zu schicken und richtig gute Stimmung zu machen – ich fühlte mich über eine Stunde lang wieder wie ein Teenie. Herrlich.

Rocker-Nostalgie garantiert

Genau das ist auch meine Prognose fürs heurige Festival: die Stimmung wird sicher nicht zu wünschen übrig lassen. Das See-Rock besteht heuer aus zwei unterschiedlich konzipierten Tagen: morgen Freitag gibt’s den “Rock N Chill Day” und am Samstag ist dann “Heavy Metal” angesagt. Heißt konkret: morgen schunkeln und Bier trinken zu Boss Hoss, den Scorpions, Uriah Heep und ähnlichem; am Samstag Haare zusammenbinden (Piercing-Unfallgefahr – ich habe euch gewarnt) und zu – unter anderem – Saxon, Norikum und In Extremo rocken. Da kommt schon richtig Festivalstimmung auf am Schwarzl. Wem also 79 Euro für einen Tag dieses Spektakels nicht zu teuer sind, dem sei an dieser Stelle frohes Abfeiern gewünscht.

Bild: See-Rock 2014

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