Die amerikanischen Indie-Rocker beehren Graz. Mit an Board: ein Superhit und ein neues Album.

SAIL! Was für ein Song, was für ein Ohrwurm! Awolnations Hit „Sail“, bestens bekannt aus Radio und Fernsehen, hat sich in nur wenigen Jahren bereits fest in den Köpfen von Musikfans festgesetzt. Ein Glück, dass die amerikanische Indie-Rock-Band am 25. März nächsten Jahres der streirischen Hauptstadt einen Besuch abstattet und dabei das ppc bespielen wird.

Mit neuer Band zu großem Erfolg

Awolnation ist mehr oder weniger ein Soloprojekt von Sänger Aaron Bruno, der bereits mit seiner früheren Band Under the Influence of Giants Achtungserfolge erzielen konnte. Der Bandname entstand bereits zu Brunos Highschool-Zeiten und bezieht sich auf seinen ehemaligen Spitznamen Awol (Abkürzung aus dem Englischen „Absent Without Official Leave“). Selbstbewusst hängte Bruno ein „Nation“ an und schon war der neue Bandname geboren. Ein Plattenvertrag mit Red Bull Records ließ nicht mehr lange auf sich warten.

Eine wilde Mischung

Mit seiner neuen Band fabriziert Bruno einen Crossover, der Elemente aus Pop, Funk, Hip Hop und Punk integriert. So finden sich in der Musik Awolnations sowohl klare Annäherung an den Mainstream-Pop, aber auch Anleihen an Muse und  The Killers sind mit ihrem Las-Vegas-Flair ebenfalls nie allzu weit entfernt. Wer sich davon überzeugen will, dem sei das 14 minütige „Knights of Shame“ vom Debütalbum „Megalithic Symphony“ empfohlen, in dem die Band so ziemlich alles vereint, was die letzten 20 Jahre in der Popmusik von Bedeutung war. Ständige Begleiter dabei sind Synthesizer und ein Hang zur Hymnenhaftigkeit.

Wenn die Jungs von Awolnation im Frühling im ppc gastieren, werden sie bereits ihr neues Album mit im Gepäck haben, das sich gerade die letzten Feinschliffe im Red Bull Studio Los Angeles abholt.

Fotocredit: Awolnation Homepage

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