Am 08. und 09.01.2016 statten Bilderbuch dem Grazer Orpheum wieder einen Besuch ab. Frisch und glamourös darf man sich von ihnen so einiges erwarten.


Spätestens seit ihrem Hit „Maschin“ sind Bilderbuch kein unbeschriebenes Blatt mehr und aus der österreichischen Musikszene kaum mehr wegzudenken. So konnten sie sowohl beim Nuke Festival als auch bei Voices for Refugees überzeugen und haben gezeigt, welche Profis sie geworden sind. Am 08.01.2016 sind Bilderbuch wieder im Grazer Orpheum zu sehen, um ihre Fans zu „(schick)-schocken“. Weil die Nachfrage einfach so groß war, gibt es jetzt noch einen Zusatztermin am 09.01.2016.

Der Weg zum Erfolg

Der Erfolg kam allerdings nicht über Nacht. Bilderbuch feiern nämlich schon ihr zehnjähriges Bestehen und sind das Paradebeispiel dafür, dass sich harte Arbeit und Durchhaltevermögen bezahlt machen.
Bereits 2005 gründeten Maurice Ernst, Peter Harazdovsky, Michael Krammer (seit 2008) und Philipp Scheibl (seit 2012) die Band Bilderbuch und damals waren die Mitglieder gerade einmal 14 und 15 Jahre alt. Nach ihren Alben „Nelken und Schilling“, „Die Pest in Piemont“ und einer Umbesetzung der Bandmitglieder gelang ihnen 2013 mit „Feinster Seide“ der Durchbruch. Obwohl schon zuvor Songs auf FM4 gespielt wurden, war nun die Singleauskoppelung „Plansch“ in den FM4-Charts vertreten. Im selben Jahr erschien die zweite Single „Maschin“, die sehr positive Reaktionen mit sich brachte. Man sprach von „selten guter Popmusik“ (Süddeutsche Zeitung) und von „einer der größten Hits im deutschsprachigen Raum“ (Flux FM). Nicht zu vergessen sind ihre kreativen und außergewöhnlichen Musikvideos, die für Aufsehen und Gesprächsstoff sorgen. „Maschin“ überzeugte auch in diesem Punkt und wurde im Mai 2014 beim Kurzfilmfestival Vienna Independent Shorts als bestes österreichisches Musikvideo ausgezeichnet. Bilderbuch haben sich auch in die Herzen ihrer Fans gespielt und wurden dafür mit dem Publikumspreis, dem FM4-Award belohnt.

Schick Schock

Dass „Maschin“ kein Ausnahme-Hit ist, beweist das Album „Schick Schock“. Auf ihrem dritten Studioalbum feiern sie das eigene Ich und behaupten selbst, dass sie das Lässigste der 90er mit dem Lässigsten von heute kombinieren. So soll „Schick Schock“ extra kühl und erfrischend für Partystimmung sorgen.
Bilderbuch haben einfach das gewisse Etwas. „Diese Musik ist geil, weil sie geil ist.“ Diese Aussage stammt nicht etwa von einem Fan, wie man es erwartet hätte. Die Süddeutsche Zeitung berichtet damit über Bilderbuch und reiht sich damit an viele positive Äußerungen über die österreichische Band. Mit den verschiedenen Einflüssen von Progressive Rock, Art-Punk, Indie-Rock und Hip-Hop geben sie den deutschsprachigen Texten eine einzigartige, aber auch verrückte und glamouröse Note. Ihre Musik hat einen starken Wiedererkennungswert und auch auf der Bühne kommen die gebürtigen Oberösterreicher richtig gut an.

„Diese Musik ist geil, weil sie geil ist.“

Wenn Maurice mit glänzendem Hemd die Bühne betritt, sind die Fans außer sich und anscheinend macht das Mut.
Beim Nuke Festival beispielsweise schmetterten Bilderbuch gleich ihren Hit „Maschin“ in die Menge und Maurice traute sich schon zu Beginn die Fans singen zu lassen. Eine mutige Aktion, die auch nach hinten losgehen kann. Doch die Fans waren von der ersten Sekunde an dabei und haben textsicher das Konzert gestartet. Maurice reißt die Menge an sich und weiß sich als „Falco-Nachfolger“, wie er bereits von einigen genannt wird, in Szene zu setzen. Mit ihrem Auftritt bei Voices for Refugees haben sie gezeigt, dass sie auch eine wohltätige Ader besitzen und haben eine tolle Show abgeliefert. Man darf sich also auch am 08. und am 09.01.2016 im Grazer Orpheum einiges erwarten.

Wer jetzt auch Lust auf die Show von Bilderbuch bekommen hat, der sollte sich beeilen und sich hier noch schnell Karten sichern.

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