Mudhoney, I’m a Sloth und Lausch verschreiben sich am 31. Juli in Wien nur einer Aufgabe: Den Grunge aufleben zu lassen.

„Grunge is not dead“ – Ganz im Zeichen dieses Mottos, das nach dem Tod von Kurt Cobain und dem Abflachen der Begeisterung rund um das Phänomen der 90er einer stetigen Bewährungsprobe ausgesetzt zu sein scheint, steht der 31. Juli 2016 in der ((szene)) Wien. Neben der der Wiege des Grunge entsprungenen Formation Mudhoney holen die heimischen Bands I’m a Sloth und Lausch den Klang Seattles nach Österreich.

Von Anfang an dabei

Nicht viele können von sich behaupten, sie hätten von der ersten Stunde an eine Rolle in einer weit um sich greifenden Musikbewegung gespielt – Mudhoney schon. Bereits ihre erste Single „Touch Me I’m Sick“, released im Jahr 1988, erschien bei jenem Label, das Anfang der 90er alles in der Hand zu haben schien: Sub Pop. Hätten nicht Nirvana den Großteil des Rampenlichts auf sich gezogen, könnte man meinen, Sub Pop wären die wahren Begründer des Grunge gewesen. Mudhoney teilten sich die Betreuung des Labels außerdem mit genreverwandten Bands wie TAD oder Soundgarden und sind bis heute dem Urgestein Seattles treu geblieben.

Musikalisch sind Mudhoney auf der Punkrock-Seite des Grunge angesiedelt und umwerben ihre Fans mit derben Gitarrenklängen, einer fast schon zu schlichten Stimme und jeder Menge „Ist mir egal“-Feeling gepaart mit umso mehr Emotion. Diesem Stil ist die Band seit nun fast 30 Jahren treu geblieben, wie ihr jüngstes Werk „Vanishing Point“ aus dem Jahr 2013 bezeugt. Das mag zu einem großen Teil daran liegen, dass die Band keine einzige schwerwiegende Pause zu überwinden hatte und drei der vier Gründungsmitglieder, Mark Arm, Dan Peters und Steve Turner, noch heute mit an Bord sind. Mudhoney sind also wahrlich das, was man unter Grunge der ersten Stunde versteht.

Österreichischer Support

I'm a Sloth_Satisfashion_Cover

(c) I’m a Sloth

Für die passende Stimmung von der ersten Minute des Abends an sorgen zwei Bands aus den heimischen Reihen: I’m a Sloth und Lausch. Erstere, für die mit diesem Support-Act übrigens ein Traum in Erfüllung geht, ist ganz klar im Grunge und Punkrock einzuordnen und brachte erst 2012 ihr Debütalbum „Satisfashion“ auf den Markt. Die Abwechslung von weiblicher und männlicher Stimme, ruhigen und umso wütenderen Passagen sorgt für ein unverwechselbares Feeling. Vor allem Sängerin Flora Ska erinnert stark an die Riot Grrrl Bewegung und lässt Bands wie Hole oder Bikini Kill wieder aufleben. Sie sind also eine ideale Ergänzung zum Sound der Grunge-Größe, von der sich die Mitglieder von I’m a Sloth außerdem jede Menge Signierungen erhoffen.

Lausch_Glass Bones_Cover

(c) Panta R&E

Lausch fassten bereits im Jahr 2005 Fuß in der österreichischen Musiklandschaft. Insbesondere ihr jüngstes Werk „Glass Bones“ katapultierte das Trio in bislang unentdeckte Höhen. Mit ihrem Post-Rock kratzen Lausch zwar nur am Grunge, fühlen sich aber mit den 90ern tief verbunden. Sie selbst sehen ihren Sound als ideale Ergänzung zu Mudhoney. Tatsächlich haben sie als erste Band des Abends die besondere Aufgabe, das Publikum aus dem Hier und Jetzt zurück in die Seattler-Szene der 90er zu holen. Die Qualifikationen für diese wichtige Rolle bringen Lausch allemal mit und werden das Publikum von der ersten Sekunde an in ihren magischen Bann ziehen.

Facts:

Wer? Mudhoney, I’m a Sloth, Lausch
Wann?
Sonntag, 31. Juli 2016, 19:30 Uhr
Wo? ((szene)) Wien
Tickets sind hier erhältlich.

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