Heaven Shall Burn-Fans aufgepasst: Das nächste Konzert der sympathischen Thüringer ist nicht mehr fern.

Am 23. September ist es wieder soweit: Heaven Shall Burn kommen endlich wieder für eine Headlinershow in die Hauptstadt. Mitte September begeben sich die fünf Thüringer auf eine kleine Tour, die neun Stationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz umfasst und im Zuge derer exklusiv in ausgesuchten Clubshows neues Songmaterial gespielt wird. In Wien haben somit etwa 250 Fans die Chance, ein Ticket zu erstehen und die Songs des neuen Albums „Wanderer“, das am 16. September erscheint, zuerst live zu erleben.

Heaven Shall Burn – Erstklassiger Metal seit 1997

Das Grundgerüst von Heaven Shall Burn entstand bereits 1996, damals noch unter dem Namen „Consense“. Noch im gleichen Jahr wurde das erste Demo aufgenommen. Da sich die damalige Bandkonstellation aber nicht als stabil erwies, stießen die Cousins Marcus und Eric Bischoff 1997 zu der Band. Kurz vor den Aufnahmen ihrer dritten EP „In Battle There Is No Law“ änderte die Band ihren Namen in Heaven Shall Burn. Zu diesem Bandnamen wurden sie von der schwedischen Black Metal-Band Marduk inspiriert, die 1996 ihr Album „Heaven Shall Burn… When We Are Gathered“ veröffentlicht hatten. Der Name hat allerdings nichts mit Gotteslästerung zu tun, das besagte Album war zu den Zeiten der Namensfindung von Heaven Shall Burn lediglich allgegenwärtig und hat für die Band folgende Bedeutung: „‚Heaven‘ steht für sie für ein falsches Paradies, welches sich einige Leute in ihren Köpfen aufbauen. Viele Menschen leben weitab der Realität und gaukeln sich selbst etwas vor. Ebendieses falsche Paradies soll zerstört werden beziehungsweise ‚brennen'“. Laut Gitarrist Maik Weichert wurde die Band allerdings dennoch häufig für eine Black-Metal- oder eine Marduk-Cover-Band gehalten.

Mit ihrem Debüt-Album „Asunder“, das 2000 veröffentlicht wurde, erzielten Heaven Shall Burn nicht nur einige gute Presse-Kritiken, sondern fanden mit Lifeforce Records sogar ein Label, das ihre Musik auch außerhalb von Europa an den geneigten Metalhead bringt. Der Karriere-Aufschwung ging mit dem Nachfolgewerk „Whatever It May Take“ weiter: Unzählige euphorische Kritiken und eine Tour, die das Quintett sogar bis nach Island führte, waren die Folge. Mit dem 2010er-Album „Iconoclast (Invictus III)“ gelang Heaven Shall Burn erstmals ein Platz in den deutschen Top-Ten und spätestens ab diesem Zeitpunkt war der Erfolgszug der Band unaufhaltsam.

Mittlerweile sind Heaven Shall Burn nicht nur internationale Stammgäste auf großen Bühnen, die immer gerne gebucht werden, sondern haben ihre Fans bereits mit sieben Studioalben verzückt. Die kommende Clubtour ist somit eine rare Gelegenheit, die Band in intimer Atmosphäre erleben zu können. Freuen darf man sich jedenfalls auf eine sympathische Band, viele Hits und auch neue Songs á la „Downshifter“:

Support kommt von Deathrite

Mit dabei ist die ebenfalls aus Deutschland stammende Death Metal-Band Deathrite. 2010 gegründet, verstand es die Band bereits von Anfang an, Death Metal-, Grindcore- und Punk-Elemente miteinander verschmelzen zu lassen. Auf zahlreichen Touren konnte die Band ihr Können bereits unter Beweis stellen und durfte sich mit Bands wie Napalm Death oder Rotten Sound eine Bühne teilen. Ihr Album „Into Extinction“, das 2013 veröffentlicht wurde, wurde mit einigen Lorbeeren bedacht. Man darf gespannt sein, wie sich Deathrite im Vorprogramm von Heaven Shall Burn schlagen werden.

Tickets

Tickets für das Konzert in der Szene Wien können hier erstanden werden. Schnelligkeit ist geboten, da es bestimmt nicht mehr lange dauern wird, bis das „Sold out“-Schild auch vor dieses Konzertdatum wandert.

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