Ill Niño gehen auf „Revolution“-Tour und machen im Zuge dieser Anfang April auch in Wien Halt.

Mehr als zwei Jahre sind seit dem letzten Wien-Aufenthalt von Ill Niño ins Land gezogen, in wenigen Wochen ist es endlich wieder soweit: Die Band aus New Jersey kommt erneut für ein Konzert in die Hauptstadt, um das 15-jährige Bestehen ihres Erfolgsalbums „Revolution Revolución“ zu feiern. Die Jubiläumssause findet am Donnerstag, 05. April 2017 im Viper Room statt.

Ill Niño

Gegründet wurde die Band 1999 unter dem Namen „El Niño“. Da allerdings schon eine andere Band diesen Namen für sich beansprucht hatte, erfolgt die Umbenennung in „Ill Niño“, was so viel wie „illegales Kind“ oder „krankes Kind“ heißt. Auftritte im Vorprogramm von Bands wie Hatebreed, Fear Factory oder Soulfly sowie eine Dauerpräsenz im Programm eines College-Radios ließen die Popularität von Ill Niño allmählich steigen. Der Mix aus Nu Metal und lateinamerikanischen Einflüssen kam gut an und sorgte auch für eine erfolgreiche Veröffentlichung ihres Debüts „Revolution Revolución“, das heuer 15-jähriges Jubiläum feiert und mit der bevorstehenden Tour ausgiebig gefeiert wird. Mit ihrer beeindruckenden Performance auf der gemeinsamen Tour mit Machine Head und der Beisteuerung von „What Comes Around“ zum Resident Evil Film 2002 wurde der Erfolgszug fortgeführt. Das machte sich bezahlt: 2002 verbrachte die Band mehr Zeit auf Tour als zu Hause und war im Rahmen von elf Touren unterwegs.

Mit ihrem dritten Album „One Nation Underground“, das 2005 erschien, versuchten sich Ill Niño in der Kommerz-Schiene, womit sie aber bei Weitem nicht so viel Erfolg hatten, wie erhofft. Was folgte, war eine Trennung von Roadrunner Records und die Rückfindung ihres Ursprungs-Sounds, in dem die lateinamerikanischen Einflüsse mit den Jahren immer ausgeprägter wurden. Mittlerweile hat die Band sieben Alben auf den Markt gebracht, zuletzt in Österreich zu sehen war das Sextett am See Rock 2015.

Ektomorf

Obwohl Ektomorf bereits 1994 ins Leben gerufen wurde und die Band zu den konstantesten Formationen der Hard’n’Heavy-Szene gehört, zählt ihre Facebook-Seite aktuell lediglich knapp über 20.000 Likes. Dass man sich hiervon aber nicht in die Irre führen lassen sollte, beweisen Ektomorf durch Songmaterial und Liveshows, die jedes Fanherz höher schlagen lassen. Bereits kurz nach ihrer Gründung konnte sich das Quartett einen Namen im ungarischen Underground machen. Mit ihrem Debüt „Havok“, das 1996 erschien, wuchs ihre Fanbase weiterhin stark. Der Mix aus Hardcore, Thrash und romantischer Folklore wurde zum Erkennungsmerkmal von Ektomorf. Auch die internationale Bekanntheit stieg langsam an, Vergleiche mit den Cavalera-Bands Sepultura und Soulfly wurden laut – neben vergleichbarem Sound findet man auch bei Ektomorf sozialkritische Lyrics vor.

Aufgrund des Sinti-Hintergrundes von Frontmann Zoltán „Zoli“ Farkas sah sich die Band von Anfang an mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert. Die jahrelange harte Arbeit der Band machte sich jedoch letztendlich bezahlt: Gigs auf größeren Festivals, ein Vertrag bei Nuclear Blast und Touren mit Bands wie ProPain, Kreator oder Fear Factory – 2003 erzielten Ektomorf endlich ihren Durchbruch. Heute wird die Band nicht nur für ihre Musik, sondern auch für ihre stets energetischen und intensiven Liveshows in Europa wie in Übersee geschätzt. Erst im vergangenen Oktober waren Ektomorf zuletzt in Wien zu sehen.

Supports

Die Bestätigungen für die Support-Acts stehen derzeit noch aus.

Tickets

Tickets für das Konzert von Ill Niño im Wiener Viper Room können hier sowie bei der Jugendinfo erworben werden.

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