Am kommenden Wochenende geht die Veranstaltungsreihe Metalnight Outbreak im oberösterreichischen Vorchdorf in seine nunmehr vierte Runde und hält erneut ein Line-Up der Spitzenklasse bereit.

Metalfans aus Oberösterreich erwartet am kommenden Samstag, dem 15. Oktober in Vorchdorf, Bezirk Gmunden, erneut ein wahres Schmankerl: Das Metalnight Outbreak geht in seine nächste Runde und hält gleich 13 sehenswerte heimische Metalbands parat. Auf zwei Bühnen, die abwechselnd bespielt werden, werden feinste Metalriffs bis in die Nacht hinein geboten.

Death Rising

Eröffnet wird das Metalnight Outbreak von den Oberösterreichern Death Rising. Der Name ist Programm: Das Quintett aus Laakirchen wird dem geneigten Publikum bereits zu früher Stunde einen Mix aus Death- und Thrash Metal um die Ohren hauen. Die Band besteht seit Dezember 2010 und war zuletzt unter anderem beim Rock im Sixpack in Wels zu sehen.

Dead Territory

Dead Territory stammen ebenfalls aus Oberösterreich und auch bei der Band um Frontmann Matthias Bieregger lässt der Name direkt auf das bevorzugt ausgeübte Genre schließen. Ihr Mix aus schnellen Riffs, gepaart mit eingehenden Melodien und aggressivem Gesang führte die Band bereits über die Landesgrenzen hinaus, um ihren Sound unter anderem am Metaldays Festival in Slowenien zu präsentierten. Im vergangenen Februar erschien zudem ihr aktuelles Album „Mind Of Damnation“.

Dream x Awake

Dream x Awake wurde erst vor etwa eineinhalb Jahren ins Leben gerufen, seither konnte die Band allerdings schon einige Meilensteine auf ihr Konto verbuchen. So teilten sie sich bereits mit internationalen Szenegrößen wie Napoleon, Being As An Ocean oder Stick To Your Guns eine Bühne und waren kürzlich als Support von Black Inhale zu sehen. Freuen darf man sich – neben eingängigen Melodien und jeder Menge Breakdowns – sicherlich auch auf neues Songmaterial, da Dream x Awake erst Ende September ihre Debüt-EP „Tales To Tell“ veröffentlicht haben. Reinhören kann man hier:

Before We Get Buried

Ebenfalls im Core-Bereich angesiedelt ist die sechs Mitglieder umfassende Band Before We Get Buried aus Linz. Auch die Band um Frontmann Stefan Jakober hat mit „The Triangle“ einen neuen Song in petto, den sie sicherlich bereits am kommenden Samstag live zum Besten geben werden. Wer Before We Get Buried heuer nochmal live sehen will, sollte auf jeden Fall am Metalnight Outbreak vorbeischauen, da die Band dann erst wieder 2017 zu sehen ist.

Hackmonocut

Etwas düsterer wird es im Anschluss mit Hackmonocut aus Linz. Was 2012 als Ein-Mann-Band begann, ist heute ein Quartett, das ihren Musikstil als „Waltz Noir“ beschreibt und in ihren Texten vor allem ironische und sozialkritische Themen verarbeitet. Mit ihrem Musikvideo zum Song „The Ripper“ konnte die Band im letzten Jahr sogar internationale Independent Film Festivals wie das NYC Independet Film Festival, das Wasteland Film Festival und das Vienna Independent Film Festival auf sich aufmerksam machen. Das dritte Studioalbum ist für das folgende Kalenderjahr geplant.

Beyond Infinity

Von Genre-Grenzen hält das Quartett von Beyond Infinity nicht sonderlich viel. Welches Metal-Subgenre sie eigentlich genau bedienen, das wissen nicht mal die Musiker selbst so genau. Ist aber eigentlich auch egal, denn aufgrund der vielen verschiedenen Einflüsse jedes einzelnen Bandmitglieds wird einfach so lange an den Songs geschmiedet, bis alle zufrieden sind. Somit entsteht laut Band „ein Musikerlebnis, zu dem sich jeder Head bangen lässt“ – vielversprechende Aussichten für das Konzert am Metalnight Outbreak!

Before Us All

Before Us All aus Enns haben sich 2010 gegründet und bisher mit „facing the shades“ und „Revelations“ eine EP sowie eine LP veröffentlicht. Die Show am Metalnight Outbreak ist die vorletzte Gelegenheit, die Band heuer nochmal live und in Farbe zu sehen – nach dem Auftritt Anfang November in Steyr ist erstmal Schluss für dieses Jahr.

As Waves Crush Down

Die Band As Waves Crush Down (ehemals Winchester Headshot) aus Linz wurde 2013 von Frontmann Danny und Gitarrist Balli ins Leben gerufen. Nach längerer Suche fanden sie in Schlagzeuger Tobi, Bassist Raphy und Gitarrist Berni ihre idealen Mitstreiter für das neue Bandprojekt. As Waves Crush Down fabrizieren Melodic Metalcore mit Hardcore-Elementen, der sicherlich für einiges an Pit-Action sorgen wird.

As God Created

As God Created gründeten sich im Oktober 2009 und sind in ihrem Heimat-Bezirk Vöcklabruck bereits zu einer regionalen Größe aufgestiegen. Seit ihrer Gründung ist das Quintett regelmäßig auf Bühnen zu sehen und konnte sich so auch außerhalb ihrer Heimat bereits eine Fanbase erspielen. Harte Gitarrenriffs, tiefe Growls, high screams, fette Bässe und eine Menge Doublebass versprechen auch am Metalnight Outbreak für Pits und Headbang-Alarm zu sorgen.

Sympathy For Nothing

Sympathy For Nothing aus Schwanenstadt feiern dieses Jahr 10-jähriges Bandjubiläum und können auf einige Highlights in ihrer Karriere zurückblicken: Erfolge mit ihren Veröffentlichungen „Living Shades“ und „A Taste Of Light“, International Live Award-Gewinner im Jahre 2008, Shows auf den größten heimischen Festivals sowie auf Events im Ausland und Ausstrahlung ihres Musikvideos zum Song „Roads To Rome“ auf Sendern wie GOTV, MTV oder PRO7. Musikalisch bewegen sich Sympathy For Nothing auf einem schmalen Grad zwischen Rock und Metal und werden dem Publikum auch am Metalnight Outbreak ihre schwermütigen Gitarren und den melodischen Gesang von Frontmann Richard präsentieren.

Midriff

Midriff aus Kufstein werden schließlich das letzte Drittel des Abends gebührend einläuten. Die Band um Schlagzeuger und Sänger Paul existiert seit April 2010 und ist seither nicht mehr aus der heimischen Hard’n’Heavy-Szene wegzudenken. Mit ihren immerzu energetischen Liveauftritten und ihrer Mischung aus Southern-, Stoner- und Alternative Rock werden sie das Publikum auch in Vorchdorf ordentlich auf Trab halten.

Crossing Edge

Metalnight Outbreak-Veranstalter Walter Variu wird an diesem Abend auch selbst auf der Bühne stehen. Mit seiner Band Crossing Edge, bei der er als Shouter tätig ist, wird der Co Headliner-Slot ordentlich aufgemischt. Innerhalb der österreichischen Metalszene sind die Oberösterreicher längst keine Unbekannten mehr, doch auch im Ausland konnte sich die Band bereits einen Namen machen. Nach der Bandgründung 2011, zahlreichen Shows und Festivals, einer EP, einem Album, das bei sämtlichen Reviews die Höchstpunktzahl erreichte und dem belegten 7. Platz beim Austrian Band Contest 2012 (aus über 1000 teilnehmenden Bands), war 2015 die Zeit für Crossing Edge gekommen, einen weiteren Output in Angriff zu nehmen. Ende August letzten Jahres war es dann soweit und Crossing Edge legten mit „Breakout“ ein weiteres starkes Album nach.

The Sorrow

Den Headliner der vierten Ausgabe des Metalnight Outbreak geben niemand Geringerer als The Sorrow. Die meisten werden die Band aus Vorarlberg ohnehin schon kennen, denn an The Sorrow kommt man nur schwer vorbei. Als Aushängeschild der österreichischen Metalcore-Szene, sind sie nicht nur hierzulande eine gefeierte Größe, sondern konnten in ihrem 11-jährigen Bandbestehen auch international aufhorchen lassen. Ein gebührender Abschluss des Metalnight Outbreak sowie ein amtlicher Abriss sind garantiert.

Metalnight Outbreak – Hardfacts

Wann?
Samstag, 15. Oktober 2016
Einlass 15:00 Uhr

Wo?
Kitzmantelfabrik
Laudachweg 15
4655 Vorchdorf (OÖ)

Wie viel?
VVK 22 Euro / AK 25 Euro

Tickets gibt’s bei allen teilnehmenden Bands sowie bei öticket. Achtung: Wer noch keine Tickets hat und vor hat, das Metalnight Outbreak zu besuchen, sollte sich beeilen, das Kontingent neigt sich dem Ende zu!

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.