Von 4. bis 8. November geht der Singer/Songwriter Mike Bench auf seine letzte Tour im bisher gewohnten Format. Wo man ihn vor Ende des Jahres noch live erleben kann, auf welche Meilensteine er bereits zurück blicken kann und wie Mike Bench eigentlich klingt, gibt es hier.

Seit 2012 ist Michael Bencsics alias Mike Bench entweder im Solo-Format oder mit seinen „Players“ in Österreich unterwegs. Nach drei Jahren Singer/Songwriter-Laufbahn im akustischen und Vollset-Stil ist es für ihn nun aber an der Zeit für eine Veränderung. Wie sich Mike Bench nach dem Jahreswechsel anhören wird, bleibt vorerst noch offen. Fest steht aber, dass er sein bisheriges Projekt mit einer fünftägigen Österreich-Tour und dem Release eines Akustik-Albums beschließen wird. Wir haben alle Facts zur Tour für euch zusammen getragen.

Was bisher geschah

Zwei überaus ereignisreiche Jahre liegen hinter dem gebürtigen Burgenländer und nun Grazer Mike Bench. Zu den Highlights dieser Zeit zählt unter anderem eine 18-tägige Tour, die den Solokünstler und seine Band auch nach Deutschland führte. „18 Tage zusammen gepfercht zu sein – das war schon etwas komplett Neues für alle“, denkt Mike schmunzelnd an die Erfahrung zurück. Auch das PPC in Graz rockte er bereits gemeinsam mit der amerikanischen Band Old Man Markley und beim Ironman in Klagenfurt konnte man ihn ebenso bereits erleben.

Zu den wohl am meisten beeindruckenden Momenten zählt für Mike Bench sein Auftritt mit Glen Hansard, einem irischen Künstler, der neben seinem Oscar für den Song „Falling Slowly“ auch durch seine Teilnahme bei The Voice of Germany bekannt geworden ist. „Er hat mich einfach, ohne zu überlegen, gefragt, ob ich nicht einen meiner Songs mit seiner Band spielen möchte“, Mike Bench ist die positive Erinnerung an diesen Moment anzusehen. „Ich hatte das Gefühl, dass er es zu schätzen weiß, dass er jetzt da oben auf der Bühne stehen darf. Er ist einfach voll das Vorbild.“

Aber wie klingt Mike Bench eigentlich? Würde man die ganze, oft langwierige Stilbeschreibung auf einen Begriff herunterbrechen, dann wäre das bei Mike Bench eindeutig Ehrlichkeit. Es ist ehrlich, wie er den ersten Akkord anspielt, unverfälscht und klar. Es ist ehrlich, wie er seine Stimme durch den Song führt. Und vor allem ist es ehrlich, worüber er singt. „Mir sind die Texte sehr wichtig. Ich bin der Meinung, dass unser Kulturkreis sehr oft verlangt, dass wir den Mund halten, um keine Steine an zu stoßen. Das macht mich nachdenklich“, beschreibt er die Wichtigkeit seiner oft sozialkritischen Texte, „Ich glaube, dass sich Musiker kein Blatt vor den Mund nehmen sollten.“

Geschichten erzählen

Albumcover Mike Bench

„hold the vision – trust the journey“ (c) Mike Bench

Nicht nur die Themen seiner Lieder sollen zum Nachdenken anregen, sondern auch die Art und Weise, wie er sie in seinen Songs verpackt. Auf der zum Tourstart erscheinenden Akustik-CD namens „hold the vision – trust the journey“ lädt er uns dazu ein, uns in die Lage von gewissen Charakteren zu versetzen. In der recht düsteren Nummer „Poem of Infinity“, auf die er live meistens verzichtet, da sie sehr textintensiv ist, präsentiert er die Welt aus der Sicht eines Obdachlosen. „Blood on my Hands“ wiederum erzählt von einem Mann, der riesige Träume hatte, dann aber seinen Job verliert und in einer Kurzschlusshandlung seine Frau ermordet. Unterschiedliche Perspektiven, emotionale Momente und Geschichten, die für viele den Alltag wiederspiegeln, für einige aber doch unvorstellbar erscheinen – Mike Bench gehört nicht zu jenen, die schweigen.

„18 Tage zusammen gepfercht zu sein – das war schon etwas komplett Neues für alle.“

Die Tour

In diesem Format wird es Mike Bench bis Ende des Jahres noch mehrmals zu sehen und zu hören geben. Die letzte größere Tour startet jedoch bereits am Mittwoch, den 4. November 2015, in Klagenfurt und wird ihn quer durch Österreich führen. Diese akustische Reise wird er im Rahmen von Mike Bench and the Players antreten. „The Players“, das sind Thomas Postmann am Klavier und an der Gitarre, Dominik Stumpfel am Klavier und am Saxophon, Benny Weber an der Cajone und Bernhard Müller am Kontrabass. „Wir wollen innerhalb dieser Tage auch viel auf der Straße spielen und die Publikumsnähe genießen“, beschreibt Mike Bench die Tour, „Ich habe eigentlich nur positive Erfahrungen mit dem Musizieren auf der Straße. Die Leute nehmen das gut an, man hat ein gutes Gefühl und es ist einfach interessant, wenn Leute vorbei kommen und mitsingen.“

Hardfacts zur Tour:

  • 04. November – Klagenfurt / Worlds End
  • 05. November – Graz / Rock Keller w/ Sebastian Berger, Hogdoig
  • 06. November – Wien / tba.
  • 07. November – Oberwart / Tamdhu
  • 08. November – Wien / Secret WG-Show

Wer Anfang November keine Zeit hat oder den Singer/Songwriter mehrmals erleben möchte, der hat noch am 16. November im Molly Malone in Graz und am 18. Dezember im Touch in Oberwart (Burgenland) die Gelegenheit dazu.

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