Das Warten hat ein Ende: Ende Juni kommen die schwedischen Melodic Death Metaller Soilwork nach drei Jahren Abstinenz endlich wieder für zwei Termine in die heimischen Gefilde.

Soilwork zählen zu den Aushängeschildern des Melodic Death Metal. Nach fast drei Jahren österreichischer Bühnen-Abstinenz beehrt uns die Band Ende Juni endlich wieder mit zwei Konzerten. Am Dienstag, 28. Juni sind sie in der Szene Wien zu sehen, am 29. Juni werden sie im Conrad Sohm in Dornbirn gastieren.

Soilwork – Aushängeschilder des Melodic Death Metal

Soilwork wurden 1995 gegründet und gehören mittlerweile zur Speerspitze des Melodic Death Metal. Anfangs noch unter dem Namen „Inferior Breed“, benannten sie sich etwa ein Jahr später in Soilwork um, um ihrem eingeschlagenen melodischen Sound gerecht zu werden. 1998 erschien schließlich das Debüt „Steelbath Suicide“, das Vergleiche mit Genre-Größen wie In Flames, Dark Tranquillity oder At The Gates zuließ, bereits für erstes Aufsehen sorgte und der jungen Band obendrein noch eine Tour mit Naglfar, Krisiun und Darkane bescherte. Nach einem weiteren Album, das den Namen „The Chainheart Machine“ trägt und weiteren Touren mit namhaften Bands, die sie sogar bis nach Japan führten, gelang Soilwork 2001 mit der Veröffentlichung von „A Predator’s Portrait“ schließlich ein erster Durchbruch. Mit Rob Halford, seines Zeichens Frontmann der Kultband Judas Priest, gewannen Soilwork einen prominenten Fan, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Werbetrommel für die Band rührte. Da sich Soilwork nun langsam aber sicher auch einen Namen in den Staaten machten, wurde natürlich auch dort fleißig getourt. Unter anderem traten sie als Support von Killswitch Engage und Hypocrisy auf und spielten am Milwaukee Metalfest.

Wieder zurück in der Heimat, legten sich Soilwork allerdings nicht auf die faule Haut, sondern begannen umgehend mit den Arbeiten für das Nachfolge-Album „Natural Born Chaos“, für dessen Produktion sie niemand Geringeren als Mastermind Devin Townsend gewinnen konnten. In dieser Zeit dürfte die Band eine besondere kreative Phase gehabt haben, denn das nächste Album erschien nur ein Jahr später, ehe es mit „Stabbing The Drama“ wieder im gewohnten zwei-Jahres-Rhythmus weiterging. Mittlerweile hatten Soilwork den endgültigen Durchbruch geschafft und tingelten mit etlichen Szene-Größen rund um den Globus. Neben etlichen Wechseln im Ensemble und drei weiteren Alben, erschien im letzten Jahr mit „The Ride Majestic“ das mittlerweile zehnte Studioalbum von Soilwork, das eine ausgedehnte Tour nach sich zieht und die Schweden nach fast drei Jahren Abstinenz auch endlich wieder auf österreichische Bühnen führt.

Tickets

Tickets für die Konzerte in der Szene Wien und im Dornbirner Conrad Sohm gibt’s natürlich hier.

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