Am Freitag geigen The Unguided wieder in Wien auf und werden erneut von absolut sehenswertem heimischem Support unterstützt.

Erst etwa eineinhalb Jahre ist es her, dass The Unguided ihr letztes Wien-Konzert gaben. Am kommenden Freitag, 13. Oktober 2017 ist es wieder soweit und die schwedische Kombo findet sich erneut im Viper Room ein. Mit dabei: gleich vierfacher, richtig starker Support aus den heimischen Gefilden.

The Unguided

The Unguided wurde 2010 ins Leben gerufen und besteht zu einem Großteil aus ehemaligen Sonic Syndicate-Mitgliedern. Richard Sjunnesson, der jetzt für The Unguided am Mikro steht, verließ seine ehemalige Band Sonic Syndicate aufgrund musikalischer Differenzen. Roland Johannsson, der ehemalige Sonic Syndicate-Sänger und bei The Unguided als Gitarrist und Sänger tätig, war ebenfalls aus der Band ausgestiegen und so wurde zusammen mit dem Sonic Syndicate-Gitarristen Roger Sjunnesson The Unguided ins Leben gerufen. Keine Sorge, der Rest der Bandgeschichte ist weniger kompliziert. 2011 begannen bereits die Aufnahmen für die erste EP namens „Nightmareland„, bei der Peter Tägtgren – Bandkopf bei Hypocrisy und Pain und nicht ganz unschuldig am Bandprojekt „Lindemann“ – den Gastgesang beisteuerte. John Bengtsson (ebenfalls bei Sonic Syndicate), der bereits dort das Schlagzeug einspielte, wurde anschließend fester Schlagzeuger der Band, blieb allerdings nur bis 2012. Mit Henric Liljesand war im Herbst 2011 auch schließlich ein fester Bassist gefunden. Noch vor Jahreswechsel erschien das erste Album „Hellfrost„, das es in die Top 50 der schwedischen Charts schaffte. Im April 2012 ging die Band erstmals auf Tour, um die deutsche Melodic Death Metal Band Deadlock auf ihrer „Bizarro World Tour“ als Co-Headliner zu unterstützen. Mit „Lust And Loathing“, das letztes Jahr erschien, veröffentlichten The Unguided ihr drittes Studioalbum und waren im Rahmen der gleichnamigen Tour erstmals in Österreich zu sehen.

Call The Mothership

Call The Mothership wurde vor gut drei Jahren als reines Studioprojekt ins Leben gerufen. Bei der Bezeichnung „Earthcore“ und Einflüssen wie Meshuggah, Hacktivist, TesseracT oder Periphery wird Kennern schnell deutlich, dass die Musik dieser Band keineswegs als leichte Kost zu verstehen ist. Was man sich also darunter vorstellen kann? Djent, Ambient, Sphäre, futuristische Thematik in den Lyrics und Breakdowns. Eine Mixtur, die ihnen eine treue und stetig wachsende Fangemeinde bescherte. Dass ihnen auch die internationale Aufmerksamkeit allmählich sicher ist, merkt man unter anderem an ihrem Auftritt am Euroblast Festival Ende September in Köln. Call The Mothership haben bisher drei Alben veröffentlicht, ihr letzter Streich „of dark matter and ascension“ erschien in diesem Frühjahr.

Jioda

Jioda sind eine fünfköpfige Band aus Wien, die sich laut ihrer Facebook-Seite als Verfechter des Happy Metal sehen. Alles andere als „happy“ sind allerdings ihre Texte, wie beim Reinhören in Songs wie „We Are The Parasite“ schnell deutlich wird. Sinniert wird nämlich hauptsächlich über die menschlichen Höhen und Tiefen. Jioda setzen auf experimentellen Metalcore, so findet man hier auch stellenweise Synthesizer-Einschläge vor. Was Jioda aber so besonders macht, ist die Tatsache, dass sie gleich zwei Frontmänner vorweisen können. Kei zeigt mit seiner besonderen stimmlichen Klangfarbe definitiv Wiedererkennungswert in seinen Gesangs- und Scream-Passagen, die von Christians Screams wunderbar ergänzt werden. Damit feierten sie auch international schon ein paar Erfolge, unter anderem spielten sie im letzten Sommer am MetalDays Festival in Slowenien.

Sic Semper Tyrannis

Sic Semper Tyrannis wurde 2012 von den beiden Gitarristen Alex und Lukas ins Leben gerufen und war ursprünglich nur als Nebenprojekt gedacht. Im Folgejahr schloss sich Schlagzeuger Daniel der Truppe an und so wurde aus dem anfänglichen Nebenprojekt eine richtige Band. Mithilfe ihres eingängigen Melodic Metal-Sounds und im Vorprogramm von Bands wie Dreaded Downfall, Close Your Eyes und Show Your Teeth konnten sie ihre Fangemeinde stetig erweitern. Kurz darauf hatten sie bereits den Status „vielversprechender heimischer Metal-Act“. Ende letzten Jahres wurde mit dem zweiten Album „World Ablaze“ mit neuem Material nachgelegt.

Dedications

Auf der Facebook-Seite von Dedications kann man Folgendes über das Quartett aus Wien in Erfahrung bringen: „Wir glauben nicht wirklich an stereotypische Band Bios, in denen wir euch erzählen, dass Dedications eine Progressive/Metalcore/Djent/Ambient/Experimental/Rock/Metal Band aus Wien/Österreich/Europa/Planet Erde ist und was die Bandmitglieder Alex, Alexander, Bernhard, Florian, Michael beruflich machen. Kurz gesagt, all das sind Dinge, die nicht wirklich zählen, wenn es um Musik geht. Was wir damit sagen möchten: Unser Ziel ist es, basierend auf unserem Ehrgeiz in Sachen Musik machen, unsere Arbeit und die Dinge, für die wir stehen, zu verbreiten. Außerdem wollen wir unseren eigenen Stil mithilfe von engagierten Unterstützern weiterentwickeln und das ist genau der Punkt, an dem ihr in’s Spiel kommt. Lasst uns das in die Tat umsetzen!“ Sympathisch und erfrischend anders, oder?

Tickets

Tickets für das Konzert von The Unguided gibt’s wie immer hier.

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